Fraktionschef und Bundestagskandidat Björn Pollmer zu Gast beim CDU-Metropolenkreis im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin

Fraktionschef und Bundestagskandidat Björn Pollmer zu Gast beim CDU-Metropolenkreis im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin

Die drängenden Herausforderungen Deutschlands – Sicherheit und Migration, wirtschaftliche Schwäche und die Energie- und Wärmewende – erfordern starke Kommunen. Darin waren sich die Mitglieder des CDU-Metropolenkreises einig, der am 05. und 06.11. auf Einladung der stellvertretenden Generalsekretärin der CDU Deutschlands, Christina Stumpp MdB, im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin zusammenkam.

Im Fokus des Austauschs standen hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus den 20 größten deutschen Städten, darunter Oberbürgermeister, Bürgermeister und Dezernenten. Gemeinsam mit dem CDU-Bundesvorsitzenden Friedrich Merz MdB, Generalsekretär Carsten Linnemann MdB und Christina Stumpp MdB diskutierten sie zentrale kommunale Herausforderungen und die Frage, welche kommunalen Anliegen im Wahlprogramm zur nächsten Bundestagswahl Berücksichtigung finden sollen.

Der designierter Bundestagskandidat der CDU Duisburg, Björn Pollmer, hierzu: „Der Austausch hat noch einmal wertvolle Einblicke in die Vielfalt kommunaler Herausforderungen gewährt und zugleich zentrale Anliegen zur Sprache gebracht. Für uns in Duisburg ist dabei besonders wichtig, dass Themen wie kommunale Altschulden, öffentliche Sicherheit, Migration und Infrastruktur Gehör finden und wir unsere Arbeit vor Ort vorstellen konnten. Ich habe Friedrich Merz und Carsten Linnemann noch einmal die prekäre Situation zum geplanten A59-Ausbau geschildert, denn aus meiner Sicht wird dieses Infrastrukturprojekt vielseitige Auswirkungen, sowohl auf die Menschen unserer Stadt aber auch auf den Wirtschaftsstandort Duisburg, haben. Erfreut hat mich, dass wir uns einig darüber sind, in Zukunft Infrastrukturprojekte deutschlandweit zu priorisieren und zügig voran zu bringen – auch bei uns!“

Einigkeit bestand außerdem darüber, dass die Zahl der irreguläre Migration nach Deutschland Kommunen nicht nur an ihre Kapazitätsgrenzen bringt, sondern inzwischen auch die Sicherheitslage in den Städten und Gemeinden massiv beeinträchtig. Umfassende Zurückweisungen von Personen ohne Recht zur Einreise an der bundesdeutschen Außengrenze sind daher notwendig, um der irregulären Einwanderung nach Deutschland Herr zu werden und die Kommunen zu entlasten.

Mit Blick auf die angespannte finanzielle Lage vieler Kommunen betonten die kommunalen Vertreter, dass zukünftig das Konnexitätsprinzip wieder eingehalten werden muss: Kommunen müssen finanziell so ausgestattet werden, dass sie die ihnen auferlegten Aufgaben erfüllen können. Bund und Länder haben in den vergangenen Jahren immer mehr Aufgaben auf die Kommunen übertragen, ohne die nötigen Mittel dafür bereitzustellen.

„Für uns ist Kommunalpolitik Chefsache“, unterstrich Christina Stumpp MdB und hob die Rolle der Kommunen als Leistungsträger im föderalen System hervor: „Der Austausch mit kommunalen Amts- und Mandatsträgern liegt Friedrich Merz und der ganzen CDU Deutschlands besonders am Herzen. Unsere Kommunen spielen eine zentrale Rolle bei der Bewältigung der großen Herausforderungen, vor denen Deutschland steht.“

Der Austausch im Rahmen des Metropolenkreises soll zukünftig verstetigt werden, um den kommunalen Anliegen weiterhin und dauerhaft Gehör zu verschaffen.

“Sicherheit und Ordnung: wie agieren unsere Nachbarstädte?“ Oberhausener Beigeordneter zu Gast in Walsum!

“Sicherheit und Ordnung: wie agieren unsere Nachbarstädte?“ Oberhausener Beigeordneter zu Gast in Walsum!

 

👮‍♂️🚨„Sicherheit und Ordnung: wie agieren unsere Nachbarstädte“ 🚨👮‍♂️
 
Unter diesem Motto haben die CDU Walsum sowie die Stadtbezirke Meiderich und Hamborn der CDU Duisburg zu einer gemeinsamen Veranstaltung eingeladen.
 
Im gut gefüllten Saal des Hotel Garden sind über 60 Interessierte, darunter auch viele Bürgerinnen und Bürger sowie Nicht-Parteimitglieder, zusammengekommen, um sich mit dem auch für Walsum wichtigen Thema zu befassen. Der Walsumer Fraktionschef und designierte Kandidat für den Deutschen Bundestag für den Duisburger Norden, Björn Pollmer, begrüßte die Gäste und moderierte den spannenden Abend. 
 
Hauptredner des Abends war der Beigeordnete für Sicherheit, öffentliche Ordnung, Personal, IT & Feuerwehr der Stadt Oberhausen, Michael Jehn (oben im Beitragsbild zu sehen)
 
In einem spannenden Vortrag konnte er zeigen, wie unsere Oberhausener Nachbarn mit den Herausforderungen umgehen, die uns auch in Duisburg bestens bekannt sind: Kriminelle Jugendbanden, Vermüllung und beispielsweise auch unsichere Orte.
 
Wichtig ist, dass man städteübergreifend voneinander lernen kann. Das hat dieser Abend eindrucksvoll gezeigt.
 
Einen schönen Bericht gibt es auch auf Walsum.News zum nachlesen: https://walsum.news/…/spannender-vortrag-im-haus-garden/
 
(Fotos by Ralf Meier)

Lost-Place Frankenschule: Lieber Abriss statt „Weiter so“!

Lost-Place Frankenschule: Lieber Abriss statt „Weiter so“!

Das Gelände der ehemaligen Frankenschule verkommt nach wie vor immer mehr. Eine Weiterentwicklung ist dort nicht in Sicht. Gegenüber entstehen nun neue, moderne Wohnungen. Neue Mieterinnen und Mieter würden dann, dann beim Blick vom Balkon, auf ein Areal schauen, welches von Drogenhandel, Prostitution und Vandalismus heimgesucht wurde und wird. 

Diese Zustände kritisiert die CDU Walsum deutlich. Hierzu berichtete vor kurzem auch die WAZ: https://www.waz.de/lokales/duisburg/article407398047/lost-place-frankenschule-was-passiert-mit-der-bauruine.html

Ursprünglich wurde das Gelände mehreren Investoren von der Stadt Duisburg angeboten – ohne Erfolg. Ein Investor blieb bis zum Schluss in der Verlosung. „Der Investor hat sich entschieden, das Projekt nicht mehr realisieren zu wollen. Eine weitere Vermarktung der Fläche ist aktuell nicht mehr vorgesehen“, heißt es darin knapp. Diese Entwicklung bestätigt Stadtsprecherin Gabi Priem auf Nachfrage der Redaktion und teilt mit, „dass aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation im Bausektor die Gespräche mit dem Investor nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnten“.

 

Björn Pollmer: „Der Abriss muss zeitnah geschehen“

Jedoch begrüßt die CDU Walsum grundsätzlich, dass die Ruine der Frankenschule für eine Förderschule weichen soll. Forderung ist aber, dass sich die Stadtverwaltung nicht allzu viel Zeit damit lässt. „Auf dem Gelände braucht es endlich einen Kahlschlag. Der Abriss muss zeitnah geschehen“, fordert der Fraktionsvorsitzende Björn Pollmer.

Die CDU Walsum wird diesen Prozess weiterhin konstruktiv und kritisch begleiten und wird zudem, wenn nötig, Probleme auf die politische Agenda bringen.